Statements / Vollansicht

  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:18

    Dr. Petra Music

    Dozentin und Flötistin

    ... eine Institution kann man nicht einfach abschaffen!!!!




  • Deutschland
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:16

    Klaus Walter

    Radiomoderator und Autor

    Es reicht.




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:14

    Ingrid und Christian Reder

    Universität für angewandte Kunst Wien

    Uns erreicht das ORF-Fernsehen praktisch nur noch über die Nachrichten und das Oe 1 Radio. ORF III ist manchmal brauchbar, wird aber durch die Tremolo-Programmansage von Otto Clemens, egal ob es um Heimatkunde oder die Nazi-Zeit geht, schon vom unterhaltsamen Tonfall her unerträglich peinlich. Fällt das niemand im ORF noch auf? Zugehört wird offenbar nicht und das dürfte auch für die Musikprotokolle oder den Bachmann-Preis gelten.




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:13

    Patrick Schnabl

    Abteilungsleiter Abteilung 9 Kultur, Europa, Außenbeziehungen Land Steiermark

    Die geplante Abschaffung des musikprotokolls im steirischen herbst in Graz (und des Ingeborg-Bachmann-Preises in Klagenfurt) halte ich für eine spekulative Maßnahme, mit der der ORF versucht, die Länder in Geiselhaft zu nehmen. Sie sollen künftig für diese herausragenden und unverzichtbaren Veranstaltungen, die wesentlich zum Profil Österreichs als lebendige Kulturnation beitragen, selbst aufkommen. Dazu ist zu sagen, dass der ORF im Rahmen seines Bildungsauftrages als öffentlich-rechtliches Medium die Verpflichtung hat, diesen auch wahrzunehmen. Mit der geplanten Aufgabe der beiden genannten hochkarätigen Veranstaltungen entfernt er sich einmal mehr von seiner eigentlichen Funktion, zu der auch gehört, herausragende und Identität stiftende Kulturprojekte in den Bundesländern zu fördern und in seinen Programmen adäquat einer breiten Öffentlichkeit anzubieten. Eine Infragestellung des musikprotokolls schädigt das Ansehen des Kulturlandes Steiermark und damit auch der Kulturnation Österreich.




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:12

    Richard Schweitzer

    Kulturmanager

    Wenn ORF-Generaldirektor Wrabetz in den Medien mit "Die Kulturmaschone ORF brummt" zitert wird, hat er offensichtlich auch sein Kulturverständnis dargestellt. Das heisst was keine Maschine ist und nicht ordentlich brummt kann weg - unter anderem das Musikprotokoll. Ein Armutszeugnis für den ORF ein derartig essentielles Programm der Gegenwartsmusik abzudrehen! Wo bleibt da noch der Kuturauftrag, wenn nur mehr Wrabetz und der Mainstream um die Gunst der Masse buhlen? Könnte man nicht vorher Herrn Wrabetz einsparen?




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:11

    Johannes Zmölnig

    Künstler / Senior Scientist

    das musikprotokoll ist als impulsgeber für die kunst- und kulturszene unerläßlich.der opernball und seine TV-übertragung machen keine kultur.




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:06

    Karl Schimanko

    oesterreichische politiker bezeichnen das land gerne als land der musik. musik hat aber nur dann einen stellenwert, wenn sie lebt. lebendige musik muss komponiert und aufgefuehrt werden. sie wird wahrgenommen, wenn die konzerte bekannt sind, und wenn die kompositionen verbreitet werden. die musik ist seit langen eng mit dem rundfunk verbunden. das ende eines der aeltesten und rennomiertesten festivals neuer musik waere eine schande fuer eine selbsternannte kulturnation. es wuerde eine nicht leicht zu fuellende luecke hinterlassen.




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:03

    Angyan Dr. Thomas

    Intendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

    Das Musikprotokoll des steirischen Herbstes ist seit mehr als vier Jahrzehnten integraler Bestandteil des Steirischen Herbstes. Durch die mediale Verwertung in Ö1 und Radio Steiermark  hat das Musikprotokoll einen weit mehr als regionalen Charakter, durch die Möglichkeit die Sendungen von Ö 1 im Internet zu hören sogar einen globalen Charakter. Darüber hinaus generiert die Übertragung ja auch Sendezeit, die sonst teuer produziert werden müsste.Vor allem aber ist der Steirische Herbst und in dessen Rahmen das Musikprotokoll eine Visitkarte der zeitgenössischen Musik in unserem Land, die es unbedingt zu erhalten gilt.  Dr. Thomas AngyanIntendant der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien   




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:01

    Arno Böhler

    Philosoph

    Österreich bezeichnet sich gerne als Kulturnation. Das ORF-musikprotokoll im steirischen erfüllt erfüllt diese Selbstcharakterisierung Österreichst seit vielen Jahren mit Leben. Wie sollten wir  jene bezeichnen, die an der Abschaffung dieses weltweiten Rufs arbeiten? 




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 15:00

    Wolfgang Steininger

    Kulturarbeiter

    bei diesem Öffentlich-Rechtlichen fehlen mir die Worte.




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 14:50

    Dr. Karl Heinrich Ferrari

    Leitender Angestellter

    Leider wieder ein uninspiriertes und mutloses Vorgehen.Gespart wird nicht durch eine interne Reform samt Hinterfragung von Priviegien, Doppelgleisigkeiten und verkrusteten ineffizienten Strukturen, sondern wieder am Kreativpotenzial ohne Lobby.   




  • Österreich
    Mittwoch, 26. Juni 2013 - 14:48

    Catharina Langelaar

    Musikerin des RSO Wien

    Kultur gehört gefördert!




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